persönliches Zertifikat für E-Mail - wenn der private Schlüssel nicht mehr passt
Zum Ausprobieren hab ich mir bei der PSW Group ein Zertifikat für die wolfgang@grafeneder.at besorgt. Brav alles mit dokumentiert und Wochen später erst mal dazu gekommen, es in Thunderbird auszurprobieren. Siehe da: das notierte Passwort für den privaten Schlüssel passt nicht. F***!
Ein nochmaliges exportieren ging nicht:
Also:
- Tool von Github runterladen: mimikatz_trunk.zip
(Interessant dabei: Github wird als böse eingestuft:
- Vor dem Entpacken, gleich mal den AV abschalten, denn sonst:

- Das Tool dann mit Admin-Rechten starten und folgende Befehle eingeben:
privilege::debug
crypto::cng
crypto::capicrypto::certificates /systemstore:local_machine /store:my /export
- Damit das funktioniert muss man aber die Dateien bcrypt.lib und cryptdll.lib ins Verzeichnis ..\mimikatz_trunk\lib\x64 runter laden.
- Die Zertifikate sollten dann im Programmverzeichnis von mimikatz auftauchen und als PW mimikatz haben.
- Das war aber wieder nur die Halbe Miete, denn man hat die Zertifikate des lokalen Computerkontos exportiert. Für die Benutzer-Konten muss es
crypto::certificates /systemstore:local_machine /store:my /export heißen. Den entscheidenden Hinweis hab ich mit crypto::certificates bekommen. - Jetzt war der persönliche Schlüssel für das gesuchte Zertifikat im Programmordner von mimikatz zu finden und mit dem Passwort mimikatz versehen.
Das Mimikatz-Tool ist aber noch nicht ganz mein Freund, denn beim Dokumentieren ging das Crypto-Modul wieder nicht. Hmpf.
Das Mimikatz kann noch sehr viel mehr, vieles hier zu finden: https://adsecurity.org/?page_id=1821.
Im Thunderbird konnte das Zertifikat nun importiert werden und damit signierte Mails versandt werden. In GMail kommt recht unscheinbar das "Bestätigte E-Mail-Adresse":
In Outlook sieht man das nette Siegel:


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